Internet
Wordpress 3 freigegeben
Heute hat das Wordpress-Team die neue Version 3.0 zum Download freigegeben. Zu den wichtigen Neuerungen gehört die Verschmelzung mit Wordpress MU (mehrere Blogs mit einer Installation managen). Außerdem werden sogenannte Core-Plugins eingeführt, mit deren Hilfe sich grundlegende Funktionen ein- und abschalten lassen. Hierdurch soll es möglich sein, schlanke und dadurch performante Blogs zu erstellen. Außerdem ist es nun möglich, individuelle Menüse zu erstellen. Schließlich wird auch das Standard-Theme „Kubrick“ ersetzt. Eine komplette Liste der Änderungen findet sich hier.
Viel Spaß! Und hinterlasst einen Kommentar.
Google Analytics und der Datenschutz
Nachdem Google in jüngster Zeit durch die Aufzeichnung von WLAN-Nutzdaten ein datenschutz- und PR-technischer Super-GAU unterlaufen ist, setzt sich das Unternehmen nun für ein wenig mehr Datenschutz für seine Kunden ein. Die Neuerungen betreffen das Website-Analyse-Tool Analytics, das auf zahlreichen Webseiten zum Einsatz kommt.
Analytics ermöglicht es dem Webseitenbetreiber, Daten über seine Besucher, z.B. Herkunft, Browser, Auflösung und Referer-URL, einzusehen und automatisch auswerten zu lassen. Auch werden die Daten von Google selbst weiterverwendet. Diese Praktik ist unter Datenschützern zu Recht umstritten und es ist fraglich, ob Google Analytics in dieser Form in Deutschland überhaupt ohne ausdrückliche Zustimmung des Nutzers verwendet werden darf.
Bei den Neuerungen handelt es sich zum einen um eine Browser-Erweiterung, die das Ausführen des Analytics-Codes verhindert und zum anderen um eine Technik zur Verschleierung der Identität des Nutzers, bevor die Daten an Google übermittelt werden. Erstere kann von den Nutzern selbst eingerichtet werden und wirkt sich auf das Verhalten aller Webseiten aus. Letztere kann nur von den Webseitenbetreibern eingerichtet werden und gilt daher nur für Besuche der jeweiligen Webseite. Hier klicken, um zu erfahren, wie die Erweiterungen installiert werden und was sie bewirken.
Free customizable shoutbox/chatbox
Are you looking for a simple way to have your visitors leave a message on your website? Then this shoutbox tool is what you want. It is free and fully customizable by CSS. The only thing you need to do is to add three lines of HTML code to your website. Don’t worry about PHP, SQL and server load. Database processes are running exclusively on the 1336 server and the shoutbox content is sent directly to your website visitors via modern JavaScript technologies like jQuery, AJAX and JSONP. Read detailed instructions on how to implement and configure your free customizable shoutbox here.
Fireshot: ein mächtiges Screenshot-Addon für Firefox

Das Fireshot-Addon für Firefox macht es möglich, Screenshots von Webseiten zu erstellen, die nicht auf eine Bildschirmseite passen (siehe Spiegel-Online-Screenshot rechts). Dieses Feature kommt besonders Webdesignern zugute, die Änderungen an einer Webseite schnell in Photoshop ausprobieren möchten. Doch das Tool bietet noch weitere Features. Aufgenommene Screenshots können automatisch gespeichert, in der Größe verändert oder in die Zwischenablage kopiert werden. Auch ist es möglich, Bilder automatisch bei einem Freehoster hochzuladen, sobald sie aufgenommen wurden.
Fireshot installiert sich standardmäßig auch in der Statusleiste von Firefox, was sich in den Einstellungen allerdings wieder abschalten lässt. Dort kann man auch einstellen, wie sich Fireshot beim Drücken der Standard-Tastenkombination Strg + Alt + Z verhält. Ich habe mich dafür entschieden, einen Screenshot der gesamten Internetseite (nicht nur des sichtbaren Ausschnitts) in die Zwischenablage legen zu lassen. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass Flash-Inhalte auf der ganzen Seite korrekt dargestellt werden.
Doch das ist noch nicht alles. Fireshot bietet zusätzlich eine API an, mit deren Hilfe sich die Fireshot-Features auf beliebigen Webseiten per JavaScript einbinden lassen. Natürlich funktioniert das nur bei Benutzern, die das Add-On installiert haben. Als Webseiten-Betreiber hat man aber die Möglichkeit, per JavaScript zu überprüfen, ob das Addon installiert ist oder nicht. Als kurze Demo habe ich den folgenden Button eingebaut, der einen Screenshot der gesamten Webseite macht und einen Datei-speichern-Dialog öffnet.
Aus meiner Sicht handelt es sich hier um ein sehr nützliches und mächtiges Tool, das man bedenkenlos weiterempfehlen kann. Was haltet Ihr davon? Hinterlasst einen Kommentar!
Joomla-Installation per Konsole
Joomla ist eines der meistverwendeten CMSe im deutschsprachigen Raum. Mit Hilfe von Joomla können schnell professionelle Webseiten aufgesetzt werden, die auch von Laien ohne HTML- und Programmierkenntnisse gepflegt werden können. Es gibt unzählige, kostenlose Templates, die einem die Design- und Layoutphase wesentlich erleichtern. Zudem wird Joomla unter der sehr toleranten GNU-GPL-Lizenz verbreitet, ist quelloffen und kostenlos. Gründe genug, es einmal auszuprobieren. Wie man es auf seinem Linux-Web-Server per Kommandozeile installiert, zeige ich in diesem Artikel. Hier klicken, um den ganzen Artikel über die Joomla-Installation per Konsole zu lesen.
Wie das iPhone 4G zu Gizmodo kam
Ein PR-Märchen in drei Akten
1. Akt
Im Apple-Hauptquartier wird ein neues iPhone entwickelt: das 4G. Es hat nur unwesentliche Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Selbst Steve Jobs könnte das Ding nicht als Weltneuheit verkaufen. Die Marketing-Abteilung fragt sich, wie man den Leuten, die es nicht ohnehin direkt am Erscheinungstag kaufen, das Gerät näher bringen kann. Offline-Marketing scheidet schonmal aus: zu teuer, zu altmodisch. Man will weiterhin auf Online-Marketing und Social Media setzen: das ist günstig, authentisch, hat gute Reichweiten, erzeugt Emotionen, macht Kunden zu Fans. Abgemacht. Doch diesmal soll es anders laufen. Das mit der Authentizität will man lieber weglassen… Hier klicken, um zu erfahren, wie es weitergeht!
Typographie im Internet
Wer ein Auge für korrekte Typographie hat, hat es heutzutage schwer. Durch die Verbreitung des Computers ist inzwischen jeder in der Lage, Drucksachen zu produzieren, auch ohne typographische Vorbildung. Dies treibt mitunter merkwürdige Blüten wie in Word verfasste, 100-seitige Arbeiten mit zehn verschiedenen Schriftarten, seitenindividuellen Rändern und Abständen und wild umherfliegenden Abbildungen. Während sich im wissenschaftlichen Bereich LaTeX als Quasi-Standard für den Textsatz etabliert und bei Wissenschaftlern ein Bewusstsein für Typographie erzeugt hat, fehlt dieses Bewusstsein in großen Teilen des Webs völlig. Aber warum sollte man im Web auf das Jahrhunderte alte Wissen der Typographen verzichten? Natürlich lassen sich einige typographische Regeln nicht einfach auf ein dynamisches Medium wie eine Webseite übertragen. Nichtsdestotrotz gibt es einige einfache Regeln für die Typographie im Web, die jeder Webautor beherzigen kann und sollte. Hier klicken, um mehr über Typografie im Web zu erfahren!
Google veröffentlicht Daten zu staatlichen Anfragen
Auf einer eigens eingerichteten Webseite stellt Google ab sofort Daten über die Zahl der von staatlichen Stellen an das Unternehmen gerichteten Anfragen bereit. Die Daten wurden in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 erhoben und enthalten Angaben zu Anfragen, die sowohl auf die Löschung öffentlicher Daten als auch die Herausgabe nicht-öffentlicher Daten abzielen. Google macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz von staatlicher Kontrolle des Internets. Hier soll jedoch nicht pauschal von Zensur die Rede sein, da es sich bei den meisten Anfragen um die Bekämpfung von Kriminalität im Internet handelt. Die Liste wird halbjährlich aktualisiert, sodass sich in Zukunft auch Trends (vermutlich nach oben) erkennen lassen.
Deutschland belegt bei der Zahl der Löschanfragen mit 188 den zweiten Platz (hinter Brasilien). Es handelt sich dabei um Löschungen von Inhalten aus den Diensten Youtube, Blogger, Google Video, der Bilder- sowie der Web-Suche. Google weist dabei die Anzahl der gerichlichen Anordnungen gegenüber Anfragen der Exekutiven gesondert aus. Bei der Zahl der Anfragen zur Herausgabe von Nutzerdaten belegt Deutschland mit 458 den siebten Platz. Dies ist beispielsweise nötig, um die Identität eines Täters bei Straftaten im Internet festzustellen.
Nicht immer konnte Google den Löschanfragen nachkommen. In 5,9 % der Fälle wurden in den Anfragen keine konreten Details genannt oder es handelte sich um eine informelle Anfrage, die abgelehnt wurde. Die große Anzahl der Anfragen ist zum einen auf die Vielzahl der Fälle von Beleidigungen in Videos und Suchergebnissen zurückzuführen, zum anderen auf die besondere Gesetzgebung in Deutschland hinsichtlich nationalsozialistischer Propaganda und der Leugnung des Holocaust. Zu den Letzteren reicht die BPjM regelmäßig Listen mit zu entfernenden URLs ein. Werden URLs aus den Suchergebnissen gefiltert, wird dies am unteren Rand der Suchergebnisseite übrigens angezeigt. Dies kann beispielsweise bei einer Suche nach dem Namen eines großen, nationalsozialistischen Forums der Fall sein (dessen Namen ich hier aber nicht nenne).
Für China konnte Google übrigens keine Daten veröffentlichen, da die dortige Regierung die Zensur des Internets und Daten darüber als Staatsgeheimnis betrachtet.
Beim Betrachten der nackten Zahlen ist zu beachten, dass es sich um die Anzahl der Fälle, nicht der zu löschenden oder angeforderten Daten handelt. So kann eine Anfrage durchaus die Herausgabe mehrerer Nutzderdaten oder der Löschung mehrerer URLs gelten. Außerdem ist es wichtig, zwischen der Löschung einer URL in den Suchergebnissen (Bilder- oder Websuche) und der Löschung des tatsächlichen Inhalts zu unterscheiden (Youtube, Blogger, Google Video).
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Let me google that for you
Welcher Nerd kennt das nicht? Der Computer eines entfernten Bekannten (oder von jemandem, den man schon mal von weitem gesehen hat) funktioniert nicht mehr, man bekommt einen Anruf und wird mit weinerlicher Stimme darum gebeten, sich der Sache anzunehmen. Wenn sich das Problem nicht gerade durch das Einstecken des Stromkabels lösen lässt, kommt man meist nicht drum herum, eine Suchmaschine mit dem Problem zu bemühen. In vielen Fällen können solche einfachen Probleme auch von halbwegs begabten Nicht-Nerds gelöst werden, würden Sie es einfach mal probieren.
Einen sympatischen Weg, dem Bittsteller dies mitzuteilen, wenn ein einfaches RTFM nicht ausreicht, bietet „Let me google that for you“. Gefüttert mit einem Suchstring liefert es einen URL zurück, bei dessen Aufruf der User darüber informiert wird, wie Google bedient wird und leitet ihn auf die entsprechende Suchergebnisseite (SERP). Hier ein Link mit einer Suche nach dem gefürchteten ID-Ten-T Error.
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1337 h4×0r? WTF? Leetspeak uncovered.

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Du wurdest schon mal so in einem Chat oder Forum angesprochen? Dann bist Du Opfer einer Verbalattacke eines selbsternannten Elite-Hackers geworden (über drei Ecken: 1337 = leet = Elite). Übersetzt bedeutet der Satz so viel (oder wenig) wie „Fürchte meine elitären Hacker-Fertigkeiten!“ Keine Angst, das ist nicht schlimm. Der als Leetspeak verwendete Code wird heute allenfalls noch von Spam-Versendern zum Umgehen der Spam-Filter oder im Rahmen von Nerd- bzw. Scriptkiddie-Satire verwendet.
Nichtsdestotrotz möchte ich dem Code, der diesem Blog den Namen gab, ein wenig Trivia widmen:
- Wenn auch Du einmal richtig 1337 sein willst, benutze doch einen Leetspeak-Converter, um Deine Texte von nun an zu “verschlüsseln”.
- Auch h4×0rs benutzen Google, allerdings ausschließlich in der Leetspeak-Version.
- Eine (satirische) Anleitung zum 1337-Werden bietet die namentlich verwandte Website 1337.net und ein Editorial des Computer-Magazins c’t.
- Das Urban Dictionary hält sogar Einträge für 1336-Personen bereit, die gerne 1337 wären.
Last but not least fiel einem Forum-Nutzer des Computerspiele-Magazins PC ACTION neulich auf, dass die 1337-Kultur nicht einmal vor Naturgesetzen Halt macht. Bekanntlich ist 42 die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem (Wem dies fremd ist, der konsultiere bitte die ultimative Nerd-Lektüre „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ von Douglas Adams (Amazon Paid-Link)). Wer’s nicht glaubt, frage bitte Google nach „answer to life, the universe and everything“. Demnach ist das Ergebnis von Pi mal Daumen ebenfalls 42. Löst man die Gleichung nun nach Daumen auf, so erhält man… (Trommelwirbel)… 13,37! q. e. d.


